Exkursion und Pflegetermin in Pfaffstätten mit Student*innen der Universität Wien - Übungen zur Restaurationsökologie

LPV-Biologin Irene Drozdowski und Univ. Prof. Thomas Wrbka erzählen Wissenswertes zu Landschaft, Geologie und Vegetation in Pfaffstätten. Besonderer Fokus lag auf den wertvollen Trockenrasen im Naturschutzgebiet Glaslauterriegel-Heferlberg-Fluxberg. © LPV/Girsch
Besonders wertvoll sind die Böschungen in Pfaffstättens Weinbaulandschaft - hier eine Schlehen-Böschung als Eiablageplatz für den Segelfalter. © LPV/Girsch
Der Acker-Gelbstern (Gagea villosa) ist eine Besonderheit in den Weingärten. © LPV/Girsch
In der Weinbaulandschaft blühen bereits zahlreiche Frühlingsboten - hier die Purpur-Taubnessel (Lamium purpureum). © LPV/Girsch
Univ. Prof. Thomas Wrbka bei der Exkursion durch die Weinbaulandschaft in Pfaffstätten. © LPV/Girsch
Die Samen der Osterluzei - Raupenfutterpflanze des seltenen Osterluzei-Falters. © LPV/Girsch
Trockensteinmauern sind wichtige Lebensräume für Reptilien, Insekten und andere Tiergruppen. Weinbauer Andreas Schafler erzählt Hintergründe zum Bau der Mauer. © LPV/Girsch
Nest der Schwarzen Mörtelbiene an einer Trockensteinmauer. © LPV/Girsch
Ölkäfer sind Wildbienen-Parasiten. Die Larven klettern auf Blüten und lassen sich von Wildbienen zu deren Nestern tragen. Dort wird sowohl die Bienen-Larve als auch ihr Nektar- und Pollenvorrat verspeist. © LPV/Girsch
Die Student*innen erfahren mehr zum Management der wertvollen Trockenrasen im Naturschutzgebiet Glaslauterriegel-Heferlberg-Fluxberg. © LPV/Girsch
Eichengallen Cynips cornifex und Andricus caputmedusae. © LPV/Girsch
Große Kuhschelle (Pulsatilla grandis) © LPV/Girsch
Frühlings-Adonis (Adonis vernalis) © LPV/Girsch
Die Student*innen bei der praktischen Naturschutz-Arbeit. Zahlreiche Gehölze wurden geschnitten und ausgehackt. © LPV/Girsch
Auch Univ. Prof. Thomas Wrbka half mit, die wertvollen Trockenrasen von Gehölzen zu befreien. © LPV/Girsch
Die Student*innen bei der praktischen Naturschutz-Arbeit. Zahlreiche Gehölze wurden geschnitten und ausgehackt. © LPV/Girsch
Die Student*innen bei der praktischen Naturschutz-Arbeit. Zahlreiche Gehölze wurden geschnitten und ausgehackt. © LPV/Girsch
Die Student*innen bei der praktischen Naturschutz-Arbeit. Zahlreiche Gehölze wurden geschnitten und ausgehackt. © LPV/Girsch
Die Student*innen bei der praktischen Naturschutz-Arbeit. Zahlreiche Gehölze wurden geschnitten und ausgehackt. © LPV/Girsch

Bereits seit einigen Jahren führt unsere Biologin Irene Drozdowski Student*innen der Universität Wien im Rahmen der Übungen zur Restaurationsökologie - geleitet von Univ. Prof. Thomas Wrbka - zu einer Exkursion mit Pflegetermin ins Naturschutzgebiet Glaslauterriegel-Heferlberg-Fluxberg in Pfaffstätten. Dabei vermittelt sie ihre große Erfahrung im Management von Trockenrasen, die sie in ihrer langjährigen beruflichen und ehrenamtlichen Laufbahn gesammelt hat.

Die Student*innen bekamen im Rahmen der Exkursion umfangreiche Infos zum Biosphärenpark Wienerwald, zu Landschaft, Geologie, Vegetation und Geschichte der Thermenlinie und des Naturschutzgebietes. Außerdem erhielten sie Einblicke in das Management von Trockenrasen mittels Beweidung und dem Einsatz von Freiwilligen und Schulklassen. Wichtiger thematischer Schwerpunkt waren die seit 2007 von Land Niederösterreich, Biosphärenpark Wienerwald Management, Gemeinde Pfaffstätten, Naturschutzbund Niederösterreich und Landschaftspflegeverein durchgeführten Aktivitäten zur Erhaltung der Trockenrasen in Pfaffstätten.

Danach ging es für alle an die praktische Arbeit. Die Student*innen lernten dabei ,wie wichtig es ist, immer ein Mosaik aus Strukturen - kleine und große Gebüsche, Bäume verschiedenster Gehölzarten, Totholz, Steine, Felsen und Steinhaufen sowie alternierende beweidete und unbeweidete Bereiche - zu erhalten. Dafür ist die händische Arbeit mit Schneiden und Aushacken - möglichst ohne maschinelle Geräte - die schonendste und zielführendste Vorgehensweise für viele Tier- und Pflanzenarten. Mit dieser Methode kann die herausragende Artenvielfalt der Trockenrasen am besten erhalten werden.