Naturschutz mit Schere und Säge - Feuchtwiesenpflege in Bad Vöslau

Schweizerwiese © R.Stingl
Breitstirnige Plumpschrecke © A.Panrok
Feuchtwiesen-Prachtnelke © A.Mrkvicka

Die Schweizerwiese ist eine der letzten Feuchtwiesen der Region mit herausragenden Raritäten wie der Feuchtwiesen-Prachtnelke und der Breitstirnigen Plumpschrecke. Sie wurde seit 20 Jahren nicht mehr bewirtschaftet und ist leider stark verbuscht. Die Stadtgemeinde Bad Vöslau hat sie angekauft, um sie zu retten. Im Rahmen des Pflegetermins schneiden wir zahlreiche Gehölze bzw. transportieren jene ab, die von Profis mit der Motorsäge geschnitten werden.

Ausrüstung: feste Schuhe, ev. Gummistiefel, Arbeitshandschuhe, Getränk

Treffpunkt: Ende Schilfgasse

Falls Du mit Deinem Verein, Deinen Arbeitskollegen oder einer größeren Gruppe mithelfen möchtest, freuen wir uns zwecks Planung über eine kurze Ankündigung per Email oder unter 0650/65 19 783.

Der Pflegeeinsatz findet in Kooperation von Stadtgemeinde Bad Vöslau und Landschaftspflegeverein Thermenlinie mit Unterstützung der Naturschutzstiftung Blühendes Österreich statt.

Hintergrundinfo: Von ehemals zahlreichen Feuchtwiesen am Übergang der Thermenlinie zum Wiener Becken sind heute nur in Ausnahmefällen Flächen erhalten. Die Schweizerwiese in Bad Vöslau ist eines dieser besonders erhaltenswerten Relikte, doch stand sie bis vor kurzem in Privateigentum, wurde seit 20 Jahren nicht bewirtschaftet und ist stark verbuscht. Botanische Raritäten wie Feuchtwiesen-Prachtnelke, Kurzknollige Pannonische Platterbse, Kanten-Lauch, Sand-Schachtelhalm u.v.m. sind noch vorhanden, aber die Wiese muss dringend wieder gepflegt werden, um ihr Verschwinden zu verhindern. Die Stadtgemeinde Bad Vöslau hat die Fläche 2019 angekauft, um sie zu retten. Dazu finden auch Erstmaßnahmen mit Maschinen statt. Der zentrale Bereich der Wiese kann jedoch nur händisch gepflegt werden.

 


 

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