Warum hast du dir den LPV für dein Praktikum ausgesucht?
Beim LPV-Praktikum bleibt es nicht nur bei theoretischem Naturschutz, sondern man trägt aktiv zur Erhaltung seltener Arten und gefährdeter Lebensräume bei. Besonders angesprochen hat mich, dass man direkt praktische Erfahrungen im Gelände sammeln kann und so einen unmittelbaren Bezug zur eigenen Arbeit und deren Auswirkungen bekommt. Außerdem lässt sich das Praktikum sehr gut mit dem Studium oder anderen Tätigkeiten kombinieren, da die Pflegetermine flexibel planbar sind.
Was gefällt dir am Praktikum?
Mir gefällt besonders die große Vielfalt an Tätigkeiten, die das Praktikum bietet. Die Pflegetermine finden meist an unterschiedlichen Orten statt, und die Zusammensetzung der Helfer:innen variiert jedes Mal, was die Arbeit abwechslungsreich und spannend macht. Darüber hinaus bieten Schulpflegetermine, das Zieselmonitoring sowie Exkursionen wertvolle Einblicke in verschiedene Arbeitsfelder und mögliche berufliche Perspektiven im Naturschutz.
Was unterscheidet das Praktikum beim LPV von anderen Praktika?
Ein großer Unterschied ist der starke Praxisbezug und der direkte Kontakt mit engagierten Menschen, die sich für den Naturschutz einsetzen – darunter häufig auch Studierende mit ähnlichen Interessen. Das Praktikum vermittelt realistische Einblicke in die Arbeit im Freiland und zeigt gleichzeitig, wie wichtig Öffentlichkeitsarbeit ist, um Naturschutzprojekte langfristig zu unterstützen und sichtbar zu machen.
Was nimmst du als besondere Erkenntnis mit?
Mir ist besonders bewusst geworden, wie viel Zeit, Planung und Engagement in die Pflege von Flächen investiert werden muss. Gleichzeitig habe ich gelernt, wie entscheidend die Unterstützung durch zahlreiche Freiwillige ist, um den Erhalt natürlicher Lebensräume überhaupt gewährleisten zu können, da Naturschutzprojekte oft nur begrenzte finanzielle Unterstützung bekommen.
Studium?
Bachelor Biologie mit Schwerpunkt Botanik, Uni Wien