Sophie Jansen

 

Warum hast du dir den LPV fürs Praktikum ausgesucht?
Ich habe mich für den LPV entschieden, weil mich die praktische Naturschutzarbeit in der Region Wien fasziniert. Da ich selbst nicht aus Wien komme, ist es toll, die Landschaft und die Naturschutzarbeit durch das Praktikum kennenzulernen. Die Möglichkeit, durch die Pflegemaßnahmen aktiv zum Erhalt der biologischen Vielfalt beizutragen und dabei gleichzeitig Erfahrungen im Bereich Flächenmanagement zu sammeln, hat mich besonders angesprochen. Außerdem haben mich das engagierte, liebe Team und die Verbindung von Naturschutz und Umweltbildung überzeugt!

Was gefällt dir am Praktikum?
Besonders begeistert mich die Arbeit in den Feuchtgebieten, insbesondere das Gebiet in Moosbrunn, wo ich die Maßnahmen zur biodiversitätsfördernden Pflege hautnah kennenlernen konnte. Auch die Lebensgemeinschaften der Feuchtgebiete finde ich sehr spannend, wie zum Beispiel die Feuchtwiesen-Prachtnelke, die wir in Moosbrunn blühen sehen konnten. Die Vielfalt der Tätigkeiten – von der Landschaftspflege über das Monitoring bis hin zur pädagogischen Arbeit – machen jeden Praktikumstag spannend. Sehr viel Freude bereitet mir die Arbeit mit Kindern im Rahmen der Schul- und Pfadfinder-Programme. Es ist schön zu sehen, wie man junge Menschen für die Natur begeistern kann.

Was unterscheidet das Praktikum beim LPV von anderen Praktika?
Beim LPV ist man vom ersten Tag an mittendrin in der Pflege. Wir sind immer draußen in der Natur aktiv und bekommen alles von morgens bis abends mit. Die Kombination aus praktischer Feldarbeit, wissenschaftlichem Monitoring und Umweltbildung macht das Praktikum besonders vielseitig. Außerdem bekommt man Einblicke in verschiedene Lebensräume, von Trockenrasen bis zu Feuchtwiesen, und lernt die ökologischen Zusammenhänge direkt vor Ort kennen.

Was nimmst du als besondere Erkenntnis mit?
Ich habe gelernt, wie wichtig regelmäßige Pflege für den Erhalt wertvoller Lebensräume ist und wie komplex ökologische Zusammenhänge sind. Besonders beeindruckend ist die Erkenntnis, dass Naturschutz nur durch Zusammenarbeit vieler Menschen und Organisationen, wie Freiwilligen, Gemeinden, Schulen und Förderpartnern funktioniert. Die praktische Erfahrung in der Umweltpädagogik hat mir außerdem gezeigt, wie man Begeisterung für die Natur wecken und Wissen nachhaltig vermitteln kann.

Studium
Masterstudium Naturschutz und Biodiversitätsmanagement, Universität Wien