Heute unterstützten sieben Mitarbeiter:innen der Vienna Insurance Group AG (VIG) aus dem Bereich „Group Finance, Quantitative Reporting", gemeinsam mit drei freiwilligen Helfer:innen aus Bad Vöslau, drei Praktikant:innen und dem LPV-Team die Pflege der wertvollen Trockenrasen am Reisacherberg in der Stadtgemeinde Bad Vöslau. Im Rahmen des halbtägigen CSR-Einsatzes von 9:00 bis 13:30 Uhr wurde tatkräftig angepackt, um die offenen Trockenrasenflächen langfristig zu erhalten und miteinander zu verbinden.
Zu Beginn gab es eine fachliche Einführung in das Gebiet und die Bedeutung der Pflegemaßnahmen. Der Reisacherberg wurde ursprünglich über lange Zeiträume von großen Pflanzenfressern geprägt, die die Landschaft offen hielten. Später wurden die Flächen unter anderem mit Ziegen beweidet, bevor Teile des Gebietes mit Schwarz-Föhren (Pinus nigra) aufgeforstet wurden. Heute wird durch gezielte Pflegemaßnahmen und Beweidung wieder mehr Offenland geschaffen. Die offenen Trockenrasen bieten Lebensraum für zahlreiche wärmeliebende und teilweise sehr seltene Tier- und Pflanzenarten.
Ausgerüstet mit Krampen, Scheren und Sägen machten sich die Teilnehmer:innen anschließend an die Arbeit. Dabei wurden verschiedene Gehölze wie Liguster (Ligustrum vulgare), Berberitze (Berberis vulgaris), Esche (Fraxinus excelsior), Wolliger Schneeball (Viburnum lantana), Steinweichsel (Prunus mahaleb), Blutroter Hartriegel (Cornus sanguinea), Gelber Hartriegel (Cornus mas), Nussbaum (Juglans regia), Waldrebe (Clematis vitalba) und Efeu (Hedera helix) geschnitten bzw. ausgehackt.
Die Gehölze wurden gezielt und mosaikartig entfernt, sodass offene Flächen und Gehölzstrukturen nebeneinander bestehen bleiben. Dadurch entsteht ein abwechslungsreicher Lebensraum für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten. Zugleich trägt die Pflege dazu bei, die Fläche als weiteren Trittstein zwischen bestehenden Trockenrasen zu erhalten und die Vernetzung dieser wertvollen Lebensräume zu verbessern. Der Trittstein erleichtert es Arten, zwischen den einzelnen Flächen zu wandern beziehungsweise sich wieder auszubreiten.
Die Arbeit am Reisacherberg ist dabei Teil eines längerfristigen Bemühens, die offenen Lebensräume wiederherzustellen. Neben der gezielten Gehölzentfernung trägt auch die Beweidung mit Schafen dazu bei, die Flächen offen zu halten und einer neuerlichen Verbuschung entgegenzuwirken. Während des Einsatzes konnten auf der Fläche unter anderem Gottesanbeterinnen (Mantis religiosa) sowie verschiedene Heuschrecken beobachtet werden.
Nach mehreren Stunden körperlicher Arbeit konnte sich das Ergebnis sehen lassen! Zahlreiche Gehölze wurden entfernt und neue offene Bereiche geschaffen. Damit leisteten die VIG-Volunteers einen wertvollen Beitrag zur Erhaltung und Vernetzung der Trockenrasen in Bad Vöslau. Am Nachmittag setzten das Team des LPV, die Praktikant:innen und die freiwilligen Helfer:innen die Arbeiten fort.
Ein herzliches Dankeschön an die Mitarbeiter:innen der Vienna Insurance Group AG (VIG) und die freiwilligen Helfer:innen für ihren engagierten Einsatz sowie an die Stadtgemeinde Bad Vöslau für die wertvolle Zusammenarbeit und Unterstützung.
Die Mitarbeiter:innen der Vienna Insurance Group AG, die Stadtgemeinde Bad Vöslau sowie alle freiwilligen Helfer:innen leisten mit ihrer Unterstützung einen wichtigen Beitrag zur Netzwerk Natur Region – unserem Netzwerk an Menschen für ein Netzwerk an wertvollen Naturflächen. Bereits heute beteiligen sich daran 23 Gemeinden, drei Wiener Bezirke sowie zahlreiche Vereine, Schulen, Landwirt:innen und Unternehmen aus der Region Thermenlinie-Wiener Becken.
Die Beweidung der Wiederherstellungsflächen 2026-2028 wird im Rahmen des Projektes „Weidelandschaften an der Thermenlinie“ über WIN#Landwirtschaft – eine Initiative der BILLA-Naturschutzstiftung Blühendes Österreich in Kooperation mit BirdLife Österreich und Impact Hub Vienna – über Pfandspenden bei BILLA und BILLAplus finanziert.
Unternehmen, die sich aktiv für Biodiversität und Naturschutz engagieren möchten, können sich im Rahmen unseres Angebots im Bereich Corporate Volunteering näher informieren.
Der Bericht wurde unter Mitarbeit von Oliver Rohowsky, Praktikant LPV, erstellt.





















