Infostand beim Lamasté Pflanzentauschmarkt

LPV-Infostand beim Lamasté Pflanzentauschmarkt in Pfaffstätten. © LPV/Steiner
Mit zahlreichen Gesprächen, Infoflyern, Plakaten und reichlich Anschauungsmaterial informierten wir die Besucher*innen über unsere Arbeit in der Netzwerk Natur Region Thermenlinie-Wiener Becken. © LPV/Steiner
Mit zahlreichen Gesprächen, Infoflyern, Plakaten und reichlich Anschauungsmaterial informierten wir die Besucher*innen über unsere Arbeit in der Netzwerk Natur Region Thermenlinie-Wiener Becken. © LPV/Steiner
LPV-Infostand beim Lamasté Pflanzentauschmarkt in Pfaffstätten. © LPV/Steiner
LPV-Infostand beim Lamasté Pflanzentauschmarkt in Pfaffstätten. © LPV/Steiner
Ein besonderer Fokus lag auf den Wildbienen und die Vermittlung was jede/r im eigenen Garten tun kann um sie zu fördern. © LPV/Steiner
LPV-Infostand beim Lamasté Pflanzentauschmarkt in Pfaffstätten. © LPV/Steiner
Pflanzentauschmarkt bei Markus Kernbichler (Lamasté) in Pfaffstätten. © LPV/Steiner

Auf Einladung von Markus Kernbichler von Lamasté waren wir auch heuer wieder bei seinem Pflanzentauschmarkt in Pfaffstätten mit einem Infostand vertreten. Mit zahlreichen Gesprächen, Infoflyern, Plakaten und reichlich Anschauungsmaterial informierten wir die Besucher*innen über unsere Arbeit in der Netzwerk Natur Region Thermenlinie-Wiener Becken. Ein besonderer Fokus lag dabei auf den Wildbienen und die Vermittlung was jede/r im eigenen Garten tun kann um sie zu fördern.

In Österreich gibt es fast 700 Wildbienen-Arten, von denen viele äußerst wichtige Bestäuber für Wildpflanzen und viele unserer Nahrungspflanzen sind. Im Gegensatz zur Honigbiene leben die meisten Wildbienen solitär, d.h. alleine. Oftmals sind sie auf eine oder ein paar wenige Pflanzenarten als Pollenquelle für ihre Larven angewiesen und stellen hohe und sehr spezielle Ansprüche an ihre Nistplätze. Wildbienen brauchen daher eine artenreiche Landschaft mit einer hohen Blüten- und Pflanzenvielfalt, um langfristig überleben zu können. Gleichzeitig sind manche Wildbienen-Arten die einzigen Bestäuber bestimmter, meist seltener Pflanzenarten. Ohne Wildbienen verschwinden in Folge auch die Pflanzen, weil sie nicht bestäubt werden. Da Honigbienen bei ihren Pollen- und Nektarquellen nicht so wählerisch sind und in sehr großen Völkern leben, die außerdem eine starke menschliche Unterstützung bekommen, stellen sie eine Konkurrenz für viele Wildbienen und andere Insekten dar.

Das Wetter war herrlich sonnig und die Besucher*innen sehr an unserer Arbeit und wie sie selbst mit einem naturnahen, bienenfreundlichen Garten aktiv werden können interessiert. Im Verlauf des Festes duften wir einige interessante Gespräche führen und konnten neue Unterstützer*innen für den Landschaftspflegeverein gewinnen. Wir sagen Danke für den gelungenen Tag und freuen uns auf das nächste Mal!