Pflegetermin Osterluzeiböschungen in Pfaffstätten

Mit Garten- und Astscheren wurden Sträucher wie Hartriegel, Liguster,Weinreben, Brombeere aber auch vereinzelte Rosen und Schlehen entfernt. © LPV/Steiner
Die Praktikant*innen und Freiwilligen beim Einsatz für die Osterluzeiböschungen in Pfaffstätten. © LPV/Steiner
Großartiger Einsatz für die Erhaltung des seltenen Osterluzeifalters in Pfaffstätten. © LPV/Steiner
Mit Garten- und Astscheren wurden Sträucher wie Hartriegel, Liguster,Weinreben, Brombeere aber auch vereinzelte Rosen und Schlehen entfernt. © LPV/Steiner
Großartiger Einsatz für die Erhaltung des seltenen Osterluzeifalters in Pfaffstätten. © LPV/Steiner
In Pfaffstätten gibt es in der Weinbaulandschaft einige Böschungen an denen sowohl die Osterluzei als auch der seltene Osterluzeifalter vorkommen, dessen Raupen ausschließlich die giftige Osterluzei fressen. © LPV/Steiner
In Pfaffstätten gibt es in der Weinbaulandschaft einige Böschungen an denen sowohl die Osterluzei als auch der seltene Osterluzeifalter vorkommen, dessen Raupen ausschließlich die giftige Osterluzei fressen. © A. Mrkvicka
Böschung vorher - ein besonderes Augenmerk wurde neben der Förderung der Osterluzei auf den Erhalt von vereinzelt stehenden kniehohen Weiß- und Schlehdorn-Büschen gelegt. Dort legen der Segelfalter und zahlreiche andere Schmetterlinge ihre Eier ab. © LPV/Steiner
Fläche nachher - hier finden Osterluzei und Osterluzeifalter wieder ideale Lebensbedingungen. © LPV/Steiner
Fläche nachher - hier finden Osterluzei und Osterluzeifalter wieder ideale Lebensbedingungen. © LPV/Steiner
Eine große Anzahl an Smaragdeidechsen genoss die warme Frühlingssonne und beobachtete die fleißigen Helfer mit kritischen Augen. © LPV/Steiner
Eine große Anzahl an Smaragdeidechsen genoss die warme Frühlingssonne und beobachtete die fleißigen Helfer mit kritischen Augen. © LPV/Steiner

In Pfaffstätten gibt es in der Weinbaulandschaft einige Böschungen an denen sowohl die Osterluzei als auch der seltene Osterluzeifalter vorkommen, dessen Raupen ausschließlich die giftige Osterluzei fressen. Die relativ konkurrenzstarke Osterluzei ist als ursprüngliche Aupflanze nährstoffreiche Böden gewohnt und verträgt auch mehrjährige Brachezustände. Werden die Böschungen dann allerdings von Sträuchern zu stark überwachsen verschwindet sie.

Beim Pflegetermin mit vier unserer Praktikant*innen, einem Freiwilligen und angeleitet von Mitarbeiter Manuel galt es nun die aufgekommenen Sträucher händisch vorsichtig auszulichten. Mit Freischneider oder Mähgerät ist die Gefahr zu groß, die Schmetterlingspuppen zu zerstören. Mit Garten- und Astscheren wurden Sträucher wie Hartriegel, Liguster,Weinreben, Brombeere aber auch vereinzelte Rosen und Schlehen entfernt. Es wurde darauf geachtet, dass die Streuschicht nicht „beschädigt“ oder gestört wird. Einzelne Sträucher wurden gezielt und deutlich sichtbar stehen gelassen, um das Befahren des Böschungsstreifens mit Traktoren oder Autos zu verhindern, denn dadurch würden die Puppen zerstört werden.

Ein besonderes Augenmerk wurde neben der Förderung der Osterluzei auf den Erhalt von vereinzelt stehenden kniehohen Weiß- und Schlehdorn-Büschen gelegt. Dort legen der Segelfalter und zahlreiche andere Schmetterlinge ihre Eier ab.

Eine große Anzahl an Smaragdeidechsen genoss die warme Frühlingssonne und beobachtete die fleißigen Helfer mit kritischen Augen.