Führung - Bunte Steppe und Skulpturen in Lindabrunn

Unter den zahlreichen Naturinteressierten war auch GR Elisabeth Zottl-Paulischin. © Manfred Digruber
Raupe des Wiener Nachtpfauenauges bei der Naturführung in Lindabrunn. © Manfred Digruber
Die Biolog*innen des Landschaftspflegevereins erklärten die faszinierenden Anpassungen der Lebewesen zum Überleben in der Steppe. © Manfred Digruber
Trockenrasen gehören zu den arten- und insektenreichsten Offenland-Lebensräumen in Mitteleuropa. © Manfred Digruber
Der Feld-Mannstreu ist durch seine dornigen Blätter bestens an Beweidung angepasst. © Manfred Digruber
Präparat des Wiener Nachtpfauenauges - Österreichs größter Schmetterling. © Manfred Digruber
Zahlreiche Naturinteressierte entdeckten die artenreichen Trockenrasen in Lindabrunn. © Manfred Digruber
Zahlreiche Naturinteressierte entdeckten die artenreichen Trockenrasen in Lindabrunn. © Manfred Digruber
Das Symposion ist an der Thermenlinie nach der Perchtoldsdorfer Heide das zweitgrößte großflächig zusammenhängende Trockenrasengebiet. © Manfred Digruber
Die Biolog*innen des Landschaftspflegevereins erklärten die faszinierenden Anpassungen der Lebewesen zum Überleben in der Steppe. © Manfred Digruber
Natur und Kunst - am Symposion in Lindabrunn ist das kein Widerspruch. © Manfred Digruber
Raupe des Wiener Nachtpfauenauges bei der Naturführung in Lindabrunn. © Manfred Digruber
Paarungszeit bei den Widderchen. © Manfred Digruber
Während der Führung entstanden zahlreiche tolle Naturfotos. © Manfred Digruber
Nach der Führung lud der Verein Symposion Lindabrunn zur Ausstellung. © Manfred Digruber
Wendelin Munter, der letzte aktive Steinbildhauer am Symposion Lindabrunn, zeigte erstmals seine Skulpturen in einer Einzelschau vor Ort. © Manfred Digruber
Wendelin Munter, der letzte aktive Steinbildhauer am Symposion Lindabrunn, zeigte erstmals seine Skulpturen in einer Einzelschau vor Ort.
Nach der Führung lud der Verein Symposion Lindabrunn zur Ausstellung. © Manfred Digruber

Das Symposion in Lindabrunn ist an der Thermenlinie nach der Perchtoldsdorfer Heide das zweitgrößte großflächig zusammenhängende Trockenrasengebiet mit zahlreichen seltenen Tier- und Pflanzenarten wie Große Kuhschelle, Frühlings-Adonis, Österreich-Kranzenzian, Gelb-Lein, der seltenen Quendel-Schnecke. Erst 2020 wurde die Gelb-Leinbiene dort entdeckt. Landschaftlich beeindruckend ist die Mischung aus wertvoller Natur und den zahlreichen Skulpturen aus Lindabrunner Konglomerat. 42 Naturinteressierte begaben sich dort heute gemeinsam mit unseren Biolog*innen auf eine spannende Entdeckungsreise in die Welt der Trockenrasen.

Im Rahmen der zweistündigen Führung gab es nicht zur zahlreiche faszinierende Tiere, wie etwa das Wiener Nachtpfauenauge - Österreichs größten Schmetterling - oder die Paarung der Widderchen zu bewundern, sondern es wurden auch äußerst interessanten Anpassungen der Pflanzen zum Überleben in der Steppe erforscht und entdeckt. So ist der Feld-Mannstreu durch seine dornigen Blätter perfekt an die Beweidung angepasst. Der Frühlings-Adonis hat eine andere Strategie entwickelt: er wird aufgrund seiner Giftigkeit von den Weidetieren nicht gefressen. Allen gemeinsam ist die Fähigkeit mit Trockenheit und Nährstoffarmut zurecht zu kommen. Dies wiederum bedingt einen atemberaubenden Blütenreichtum, von dem wiederum eine Vielzahl an Insekten profitiert.

Nach der Führung lud der Verein Symposion Lindabrunn zur Ausstellung. Wendelin Munter, der letzte aktive Steinbildhauer am Symposion Lindabrunn, zeigte erstmals seine Skulpturen in einer Einzelschau vor Ort.

Die Naturführung in Lindabrunn wurde von der Marktgemeinde Enzesfeld-Lindabrunn finanziert. Enzesfeld-Lindabrunn ist  wichtiger Teil der Netzwerk Natur Region - unseres Netzwerks an Menschen für ein Netzwerk an Naturflächen - an der sich bereits 22 Gemeinden und zahlreiche Vereine, Schulen, Landwirt*innen und Unternehmen der Region Thermenlinie-Wiener Becken beteiligen.

Werde auch DU Teil unseres Netzwerks und schau bei unseren zahlreichen Führungen und Pflegeterminen vorbei. Nähere Infos findest du hier.