Pflegetermin in Oberwaltersdorf und Ebreichsdorf

Das Schnittgut wird weggetragen. © LPV
Hartriegel und Liguster werden ausgehackt. © LPV/Girsch
Zusammenrechen des Mähguts. © LPV/Girsch
Wegtragen des Mähguts. © LPV/Girsch
Liguster werden ausgehackt. © LPV
Mähen mit dem Balkenmäher. © LPV
Die fleißigen Teilnehmer*innen. © LPV
Zusammenrechen des Mähguts. © LPV/Girsch
Mahd der Oberwaltersdorfer-Fläche mit dem Balkenmäher. © LPV/Girsch
In Zukunft können sich hier wertvolle Trockenrasenpflanzen weiter ausbreiten. © LPV/Girsch
Hartriegel und Liguster werden ausgehackt. © LPV/Girsch
Zusammenrechen des Mähguts. © LPV/Girsch
Zusammenrechen des Mähguts. © LPV/Girsch
Kurze Pause in der Sonne. © LPV/Girsch
Größere, dicht stehende Gruppen werden mit der Motorsäge ausgelichtet © LPV
Gemeinsame Mittagspause © LPV
Das Mähgut wurde mithilfe von Planen an den Rand der Flächen transportiert. © LPV/Girsch
Dreizähnige Vielfraßschnecke (Chondrula tridens) - eine typische und seltene Trockenrasen-Schnecke  © A. Mrkvicka
Blick in Richtung Thermenlinie © LPV

Ausgerüstet mit Schere, Rechen, Krampen, Motorsäge und Balkenmäher waren heute 20 Freiwillige im Einsatz, um die wertvollen (Halb) Trockenrasen an der Grenze von Obwerwaltersdorf und Ebreichsdorf zu pflegen. Um den Corona-Abstand sicher einhalten zu können, teilten wir die Helfer*innen in drei Gruppen auf:

Das erste Team hackte an den Rändern der Oberwaltersdorfer-Fläche Liguster und Hartriegel aus. Die Beteiligten legten sich mächtig ins Zeug. Auf den entbuschten Flächen können sich in Zukunft die seltenen Trockenrasen-Arten weiter ausbreiten. Das zweite Team mähte auf derselben Fläche mit dem Balkenmäher. Um das für viele Arten notwendige Mosaik an unterschiedlichen Lebensräumen zu erhalten und Insekten in ihren Überwinterungsstadien nicht gefährden, wurde nur die Hälfte der Fläche gemäht. Das Mähgut wurde zusammengerecht und mithilfe von Planen an den Flächenrand transportiert. Der starke Wind zu Beginn des Einsatzes erschwerte zunächst die Rechenarbeiten, er schwächte sich aber im Laufe des Vormittags deutlich ab und die Arbeiten gingen gut voran. Das dritte Team entfernte einige Föhren und andere Gehölze auf der Ebreichsdorfer-Fläche. Nach der gemeinsamen Mittagspause wurde noch ein Teil der Ebreichsdorfer-Fläche mit dem Balkenmäher gemäht, das Mähgut zusammengerecht und an den Flächenrand transportiert.

Die beiden Flächen wurde 2018 und 2019 - nach Jahren Pause - erstmals wieder gemäht. Dementsprechend verfilzt war die Vegation und dementsprechend groß war die Menge an Schnittgut. Um die Gräser nachhaltig zu schwächen und die wertvollen (Halb)Trockenrasen-Arten zu fördern, müssen die Flächen nun jährlich nachgemäht werden. Wir bedanken uns bei allen freiwilligen Helfer*innen und sind schon gespannt mit welcher Blütenpracht uns die Flächen im Frühjahr überraschen werden.

Die Pflege-Maßnahmen in Oberwaltersdor und Ebreichsdorf werden von der Naturschutzstiftung Blühendes Österreich über das FLORA-Programm finanziell unterstützt.