Pflegetermin Moosbrunner Niedermoor Brunnlust

Der heutige Pflegetermin des Naturschutzbund NÖ wurde vom Landschaftspflegeverein tatkräftig und unter Einsatz von Balkenmäher und Motorsäge unterstützt. © LPV
Führung für unsere Praktikant*innen - Irene und Alex, die Biolog*innen des Landschaftspflegevereins, erzählen fachliche Hintergründe zur landschaftlichen Entstehung der Feuchten Ebene und den Managementmaßnahmen in der Brunnlust. © LPV/Girsch
Um die herausragende biologische Vielfalt des Naturdenkmal Brunnlust zu erhalten, ist es alljährlich notwendig das Niedermoor durch extensive und abschnittsweise Mahd, die nur händisch möglich ist, zu pflegen. © LPV
Der heutige Pflegetermin des Naturschutzbund NÖ wurde vom Landschaftspflegeverein tatkräftig und unter Einsatz von Balkenmäher und Motorsäge unterstützt. © LPV
Das Schnittgut wurde mittels Planen von der Fläche entfernt. © LPV
Einzelne Gehölze wurden mit der Motorsäge geschnitten und von den engagierten Freiwilligen von der Fläche entfernt. © LPV
Aufladen des Mähguts auf den Traktoranhänger von Biolandwirt Andreas Kögl. © LPV
Morgendlicher Blick über das Naturdenkmal Brunnlust in Moosbrunn. © LPV/Girsch
Die Freiwilligen bei der Arbeit. An allen Ecken und Enden wird gemäht und gerecht - natürlich mit genügend Abstand! © LPV/Girsch
Um die herausragende biologische Vielfalt des Naturdenkmal Brunnlust zu erhalten, ist es alljährlich notwendig das Niedermoor durch extensive und abschnittsweise Mahd, die nur händisch möglich ist, zu pflegen. © LPV© LPV
Die freiwilligen Helfer*innen im Einsatz für das Naturdenkmal Brunnlust in Moosbrunn. © LPV
Der heutige Pflegetermin des Naturschutzbund NÖ wurde vom Landschaftspflegeverein tatkräftig und unter Einsatz von Balkenmäher und Motorsäge unterstützt. © LPV
Die freiwilligen Helfer*innen im Einsatz für das Naturdenkmal Brunnlust in Moosbrunn. © LPV
Die freiwilligen Helfer*innen im Einsatz für das Naturdenkmal Brunnlust in Moosbrunn. © LPV

Das Moosbrunner Naturdenkmal Brunnlust ist einer der letzen Reste einer ehemals großen Feuchtgwiesen-Landschaft im Wiener Becken (Feuchte Ebene). Hier kommen noch äußerst seltene Tier- und Pflanzenarten wie Sumpf-Gladiole, Mehl-Primel, Duft-Lauch und Berg-Eidechse vor. Um diese herausragende biologische Vielfalt zu erhalten, ist es alljährlich notwendig das Niedermoor durch extensive und abschnittsweise Mahd, die nur händisch möglich ist, zu pflegen. Der heutige Pflegetermin, unter der Leitung des Naturschutzbundes NÖ, wurde von uns tatkräftig und unter Einsatz von Balkenmäher und Motorsäge unterstützt.

Vor Beginn der Arbeiten gab es am Gelände eine halbstündige Führung für unsere Praktikant*innen. Irene und Alex, die Biolog*innen des Landschaftspflegevereins erzählten dabei nicht nur fachliche Hintergründe zur landschaftlichen Entstehung der Feuchten Ebene, sondern auch zu den Managementmaßnahmen in der Brunnlust.

Dann ging es auch schon los: noch vor Eintreffen der Freiwilligen des Naturschutzbund NÖ begannen wir Flächen mit Balkenmäher und Freischneider vorzumähen. Mehr als 60 freiwillige Helfer*innen waren heute für das Naturdenkmal Brunnlust im Einsatz. An allen Ecken und Enden wurde gemäht, gerecht, das Mähgut auf Planen geladen und an den Flächenrand transportiert. Dort wurde es entweder auf den Traktoranhänger von Biolandwirt Andreas Kögl aufgeladen und abtransportiert oder - dort wo der Traktor zu weit weg war - auf Haufen deponiert.

Das Niedermoor Brunnlust gehört zu den letzten und ganz besonders wertvollen Feuchtwiesengebieten im Wiener Becken. Seit 2018 haben wir eine Gebietspatenschaft für diese herausragende Fläche im Eigentum des Naturschutzbundes NÖ übernommen und unterstützen daher auch den alljährlichen Pflegetermin tatkräftig.

Die Pflege wird von der Naturschutzstiftung Blühendes Österreich über das FLORA-Programm finanziell unterstützt.