Pflegetermin Rudolfshofwiese in Baden

Da in der Samenbank im Boden sehr viele Samen der Tauben Trespe (Bromus sterilis) vorhanden waren, wurden diese Pflanzen im Rahmen des heutigen Pflegetermins von einem Team aus sechs botanisch versierten Personen des LPV fachgerecht durch Ausreißen bzw. Sicheln entfernt. © LPV/Girsch
Händisches Ausreißen war beim Entfernen der Trespe das Mittel der Wahl. © LPV/Girsch
Taube Trespe (Bromus sterilis) © LPV/Girsch
Bei der Arbeit. © LPV/Girsch
Der Wiesen-Salbei zeigte sich auf der Rudolfshofwiese bereits in voller Blüte. © LPV/Girsch
Der Aufrechte Zieset blüht zurzeit auf der Rudolfshofwiese und bietet der Acker-Hummel reichlich Nahrung. © LPV/Girsch
Da in der Samenbank im Boden sehr viele Samen der Tauben Trespe (Bromus sterilis) vorhanden waren, wurden diese Pflanzen im Rahmen des heutigen Pflegetermins von einem Team aus sechs botanisch versierten Personen des LPV fachgerecht durch Ausreißen bzw. Sicheln entfernt. © LPV/Girsch
Händisches Ausreißen war beim Entfernen der Trespe das Mittel der Wahl. © LPV/Girsch
Vorher - Trespe aus der Samenbank im Boden. © LPV/Girsch
Nachher- Durch das gezielte Entfernen der Trespe, sowie teilweise auch der Luzerne, bekommen die anderen Pflanzen nun wieder mehr Raum und Licht. Sie können blühen und aussamen. © LPV/Girsch
Bei der Arbeit. © LPV/Girsch
Vorher - Trespe aus der Samenbank im Boden. © LPV/Girsch
Nachher- Durch das gezielte Entfernen der Trespe, sowie teilweise auch der Luzerne, bekommen die anderen Pflanzen nun wieder mehr Raum und Licht. Sie können blühen und aussamen. © LPV/Girsch
Österreich-Lein auf der Rudolfshofwiese in Baden. © LPV/Girsch
Karthäuser-Nelke auf der Rudolfshofwiese in Baden. © LPV/Girsch
Auch die Margariten bieten vielen Insekten Nahrung und Versteck - wie hier etwa dem Rosenkäfer. © LPV/Girsch
Blutroter Storchschnabel auf der Rudolfshofwiese in Baden. © LPV/Girsch

Unter dem Titel „Blühendes Baden“ unternimmt die Stadtgemeinde Baden seit 2018 Anstrengungen zur Erhöhung der Biodiversität und zur Förderung der Insektenvielfalt. Dazu gehörte auch die Neuanlage der Rudolfshofwiese. Dabei wurde eine ehemalige Robinienfläche unterhalb des Victor und Helene Mautner von Markhof - Pavillons am Gaminger Berg, mit unserer fachlichen Expertise, in eine artenreiche Wiese und damit in ein Insektenparadies umgewandelt.

Im Herbst 2019 säten Schulklassen aus Baden regionales Wildblumensaatgut auf der Fläche ein. Seit damals entwickelt sich die Wiese stetig weiter. Besonders jetzt im Mai zeigen sich Österreich-Lein, Wiesen-Salbei, Klappertopf, Blutroter Storchschnabel, Wundklee, Karthäuser Nelke und Co in voller Blüte. Doch die Entwicklung einer artenreichen Wiese ist ein Prozess, der mehrere Jahre dauert. Da in der Samenbank im Boden sehr viele Samen der Tauben Trespe (Bromus sterilis) vorhanden waren, wurden diese Pflanzen im Rahmen des heutigen Pflegetermins von einem Team aus sechs botanisch versierten Personen des LPV fachgerecht durch Ausreißen bzw. Sicheln entfernt. Durch das gezielte Entfernen der Trespe, sowie teilweise auch der Luzerne, bekommen die anderen Pflanzen nun wieder mehr Raum und Licht. Sie können blühen und aussamen. So entwickelt sich die Wiese deutlich rascher zu einem Blütenmeer, als bei einer flächigen Mahd.

Die Stadtgemeinde Baden ist Teil der Netzwerk Natur Region - unseres Netzwerks an Menschen für ein Netzwerk an Naturflächen - an der sich bereits 22 Gemeinden und zahlreiche Vereine, Schulen, Landwirt*innen und Unternehmen der Region Thermenlinie-Wiener Becken beteiligen.

Magst auch DU helfen, die wunderbare biologische Vielfalt der Region zu erhalten: Dann mach mit bei einem unserer zahlreichen Pflegetermine. Alle Führungen und Pflegetermine findest du hier.

Die Pflege-Maßnahmen zur Entwicklung der Rudolfshofwiese werden von der Stadtgemeinde Baden finanziert.