Oberwaltersdorf

Die Landschaft.

Die Marktgemeinde Oberwaltersdorf liegt in einer stark vom Menschen geprägten, weitläufigen und flachen Landschaft inmitten des Wiener Beckens. Neben ausgedehnten Agrarflächen sind vor allem die aus Ton- und Schotterabbauen entstandenen Badeseen und Teiche auffällig. Im Westen des Gemeindegebietes, an der Grenze zu Ebreichsdorf, liegt mit einem vielfältigen Halbtrockenrasen ein wichtiger hotspot der Artenvielfalt und Trittstein im Gebiet.

Unser Einsatz.

Der Halbtrockenrasen wurde seit den 1990er Jahren vom Jagdpächter nur sporadisch gemäht und bereits stark verfilzt und verbuscht. In Kooperation mit dem Forstbetrieb der Stadt Wien als Grundeigentümer und unter Beteiligung zahlreicher Helfer*innen mähen wir seit 2018 jährlich abwechselnd jeweils eine Hälfte des Halbtrockenrasens mit dem Balkenmäher. Das Mähgut wird anschließend zusammengerecht. Auch von den Rändern einwachsende Büsche werden zurückgedrängt, um das sukzessive Zuwachsen der wertvollen Fläche zu verhindern.
  • Herbert Weidinger

    Die Halbtrockenrasen in Oberwaltersdorf sind wichtige Biodiversitätsflächen in der großflächigen Ackerlandschaft. Mit angrenzenden Mischwäldern und Bio-Äckern der Stadt Wien sind sie Rückzugsgebiet für viele gefährdete Tiere wie Wildbienen, Feldhasen und Rebhühner. Die jährlichen ehrenamtlichen Einsätze des Landschaftspflegevereins in Kooperation mit Revierförster und Jagdpächter sichern die Artenvielfalt.

    Herbert Weidinger stv. Forstdirektor Stadt Wien

Naturgebiete